Umwelt Feldkirchen

Artenvielfalt. Alles darf wachsen.

Wunderschön, diese Bilderpracht? Wie lange? Blumenwiesen haben unterschiedliche Vegetationszustände, die mit unserem gesellschaftlich anerzogenen Hygienisierungs-, Perfektionierungs- und Optimierungszwang kollidieren könnten. Aber wie alles im Leben – es ist nur eine Frage der Einstellung, und die ist änderbar. Es muss ja nicht gleich alles wieder ins krasse Gegenteil ausschlagen. Willkommen am Weg der kleinen Schritte …

„2022 – Das Jahr der Artenvielfalt“

Hier dokumentieren wir die Aktivitäten der Projektgruppe „Artenvielfalt„.

Jänner: Artenvielfalt und die „Vielfalt unserer Möglichkeiten“ (auch wenn die Lebenslage vielleicht gerade mal nicht so toll ist). Unser Freizeit-Tipp: Warum denn in die Ferne schweifen? Es gibt so viel zu entdecken bei uns dahoam.

Jän/Feb22: Nächstes Treffen (je nach Pandemielage). Es gibt bereits Pläne der Umweltinitiative (Bauernschaft, Vereine, Einzelpersonen) usw. für das „Jahr der Artenvielfalt“. Infos demnächst.

Nov21-Jän22: Die Themengruppe ist inzwischen auf über 25 angewachsen. Ich habe in letzter Zeit fast alle Gruppenmitglieder auf verschiedene Arten kontaktiert und Anregungen für das „Jahr der Artenvielfalt“ gesammelt. Bei persönlichen Haustür-, Hausbankerl-, Pferdekoppel- oder Vorgartengesprächen, telefonisch oder philosophierend wandelnd wie die alten Griechen, über Feldwege und durch Aulandschaften, wurden Alltagserfahrungen ausgetauscht, Wahrnehmungen diskutiert und Ideen geboren – eine etwas andere Art der Kommunikation in Zeiten wie diesen.


Hätten Sie oder Sie? Hättest du oder du? vlt auch einen Beitrag zur „Artenvielfalt“? Jederzeit gerne!

Dez21: Teilnahme „Grand Prix der Biodiversität“ von Naturschutzbund und Bundesministerium.

Di, 23. Nov: Ideen-Workshop (Corona-bedingte Absage). Wir nutzen die Zeit und sammeln auf kreative Weise Projektideen zum Thema.

Okt-Dez: Umsetzungsplanung „Biodiversitätsfläche Bergheim/Windhof & Weg der Artenvielfalt“

Mo, 27. Sep: Projektbeschreibung für „Grand Prix der Biodiversität“ (die WhatsApp-Gruppe ist inzwischen auf über 20 angewachsen).

Mi, 25. Aug: Projektstart mit ca. 10 Teilnehmer*innen.

»Leben ist nicht genug!« sprach der Schmetterling. »Sonnenschein, Freiheit und ein kleines Blümchen muss man haben!« (Hans Christian Andersen)

Das Projekt „Artenvielfalt“ 

* setzt ein Zeichen gegen die fortschreitende Zerstörung natürlicher Lebensräume
* gibt der Natur wieder einen Wert
* weckt das Interesse am Naturbeobachten
* unterstützt den Austausch von Wissen
* bringt Menschen mit einem gemeinsamen Ziel zusammen
* gibt Anregungen zum Nachdenken, Durchdenken, Weiterdenken

Projektziele:

* Bewusstsein für Natur- und Umweltschutz fördern – von lokal bis global
* Wissen gemeinsam generieren und austauschen
* Bestehendes dokumentieren und Neues initiieren
* (Un)genutzten Flächen einen ökologischen Mehrwert geben – durch ökologisch wertvolle, naturnahe Flächen, weitere Hecken, Sträucher, Bäume, Windschutzgürtel …

Wann/Wo/Wer/Warum/Wie ?

Start: Aug21. Umsetzung: Winter21 bis Herbst22
Orte: auf Flächen von Agrar, Kommunal, Gewerbe, Privat
Eingeladen: Private, Betriebe, Landwirtschaft, Vereine/Organisationen, Gemeinde, Schulen, Kindergärten, Pfarre – einfach jeder, der Interesse hat und einen Beitrag zu Artenvielfalt und Umweltschutz – in welcher Form auch immer – leisten möchte

Interessiert? Bitte schreibe an marianne@umweltfeldkirchen.at

Linktipps und Infos zum Thema.

Verlust der Biodiversität: Ursachen und folgenschwere Auswirkungen.

Ursachen für den Verlust von Tierarten.

Land schafft Leben

Land schafft Leben – Artenvielfalt

WWF – World Wide Fund for Nature

So können Sie mit Ihrem Garten die Artenvielfalt fördern

Bio Austria – Bio Oberösterreich

Bienenzentrum OÖ

Naturschutzbund

„Wertvolle Lebensräume“ – Gut zu wissen:

Ansätze für artenreiche Lebensräume (Zusammenfassung vom vorigen Link):

* Dauerhaft (Wiesen, Säume) oder Temporär (Blühflächen/-streifen)
* Entwickeln oder Neuansäen?
* Extensiv oder Intensiv
* Mähen statt Mulchen
* Balken- statt Kreiselmäher
* Keine oder Mist-Düngung

Überlegungen:

  • Selbstbegrünung & Nachsaat
  • Standort & Umgebung
  • Regionale Samenübertragung oder Regio-Saatgut
  • Bodenbereitung & Anlagedesign
  • Wiese & Mähen
  • Pflege & Betreuung
  • Kommunikation & Sinn